Du möchtest deine Website um weitere Elemente erweitern und personalisieren? Unten erfährst du, wie dir das mithilfe der neuen Funktionen im ePages Store gelingt. Dieser Blogartikel stellt alle Neuheiten vor, die du ab sofort dort finden kannst, unter anderem neue Designoptionen, Inhaltselemente und mehr.

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Johannes Altmann ist Gründer der Usability-Plattform UXme.io. Als Experte für „Customer Happiness“ weiß er, wo die Schwierigkeiten liegen, dem Standard eines Ladengeschäfts auch online gerecht zu werden. Mit 5 wertvollen Tipps verrät er in diesem Artikel, wie du die Zufriedenheit deiner Kunden im Geschäft auch online sicherst.

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Warum Kunden zu einer bestimmten Marke oder einem Produkt greifen, hängt nicht zuletzt von der richtigen Farbwahl ab. Wissenschaftler aus der Farbpsychologie haben bereits untersucht, dass Farben blitzschnelle Reaktionen im Körper auslösen, von denen wir uns beeinflussen lassen. Welche Bedeutungen stecken hinter den häufig genutzten Markenfarben? Mit unserem Farblexikon lernst du, wie du dir die Macht der Farben für deine Marke und dein Ladengeschäft zunutze machen kannst. Außerdem zeigen wir dir, welche Optionen du hast, deinen Onlineshop individuell mit Farben zu gestalten.

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Im Oktober findet die Verleihung des renommierten Shop Usability Awards statt, mit dem die nutzerfreundlichsten Onlineshops im deutschsprachigen Raum ausgezeichnet werden. Wir von ePages vergeben Gutscheincodes, mit denen sich Onlinehändler gratis für den Award anmelden können – normalerweise beträgt die Anmeldegebühr 149 €. Mehr zu dem Award und wie du deinen Shop kostenlos anmeldest, erfährst du in diesem Artikel.

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Stationäre Läden leben von Laufkundschaft; Kunden, die hereinkommen, sich inspirieren lassen und die Produkte ansehen. Aufgrund der anhaltenden Lockdowns ist der physische Kontakt für viele Einzelhändler unterbrochen worden. Das macht deutlich, dass Händler neue Wege finden müssen, um mit ihren Kunden in Kontakt zu treten. Aktuell ist der Begriff „Click & Meet“ in aller Munde. Könnte das auch eine Lösung für dein Geschäft sein? In diesem Artikel gehen wir auf das Konzept von Click & Meet ein, stellen Buchungstools vor, die du nutzen kannst und zeigen, wie du es auf deiner Website aktivieren kannst.

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Mit der Absprungrate wird gemessen, wie viele Besucher deine Website nach kurzer Zeit wieder verlassen. Hast du hohe Absprungraten auf deinen Seiten, kann das mehrere Gründe haben. In diesem Artikel zeigen wir, wie du 7 häufigen Fehlern vorbeugen und damit die Benutzerfreundlichkeit deiner Website verbessern sowie hohen Absprungraten entgegenwirken kannst.

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Wann hast du dir das letzte Mal Gedanken über deine Käuferschaft gemacht? Wenn du dich durch Personas auf deine Kunden einstimmst, kann das eine langfristige Wirkung auf dein Laden- oder Onlinegeschäft haben. Wir zeigen dir in drei Schritten, wie du solche Personas ganz einfach erstellen kannst, um zu identifizieren, wer deine Kunden wirklich sind.

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Die „Über uns“-Seite ist eine großartige Möglichkeit, mehr über sich zu erzählen und damit das Vertrauen deiner Kunden zu gewinnen. Denn: Nicht nur Faktoren wie hochqualitative Produktfotos oder ausführliche Beschreibungen deiner Produkte, sondern auch die „Über uns“-Seite kann die Kaufentscheidungen deiner Kunden nachhaltig beeinflussen. In diesem Artikel zeigen wir dir, warum das so ist und wie du solch eine Seite mit Inhalten füllen kannst.

Die große Relevanz der „Über uns“-Seite

Wenn ein potenzieller Käufer deiner Produkte auf deinen Onlineshop stößt, sind für ihn vielleicht weitaus mehr Informationen relevant als nur die Produkte allein. Auch die Geschichte deines Unternehmens oder eine Vorstellung deines stationären Ladens können wichtig für die Kunden sein.

Oft versäumen es Händler, in ihrem Onlineshop die Hintergründe ihres Unternehmens, die Idee dahinter sowie sich selbst zu präsentieren. Jedoch suchen die Onlinekäufer häufig nach weiteren Informationen zu einem Shop – zum Beispiel um sicherzustellen, dass er vertrauenswürdig ist und du keine minderwertigen Produkte anbietest. Eine „Über uns“-Seite schafft genau diesen Kontext und baut das notwendige Vertrauen zu deinem Shop und den Produkten auf.

Im Vergleich mit Unternehmen, die nur online verkaufen, hast du einen großen Vorteil: Du kannst dein stationäres Geschäft und dessen Geschichte vorstellen. Manche Kunden deines Onlineshops werden deinen Laden vielleicht schon kennen oder sogar bereits etwas bei dir gekauft haben. Wenn Interessenten dich jedoch noch überhaupt nicht kennen, weil sie zum Beispiel durch Suchmaschinen auf deine Website gestoßen sind, ist die persönliche Note der „Über uns“-Seite wichtiger denn je. Nutze diese Möglichkeit, die Shopbesucher virtuell durch deinen Betrieb zu führen und das Team oder auch dich selbst vorzustellen.

Wie machen es andere Shops?

Zuallererst solltest du dich über andere Onlineshops informieren, zum Beispiel deinen persönlichen Favoriten im E-Commerce. Wie positioniert sich das Unternehmen?  Welche Informationen präsentiert es? Es lohnt sich außerdem, bei Konkurrenten aus deiner Branche vorbeizuschauen, um sich inspirieren zu lassen und wichtige Aspekte herauszufiltern – etwa, wie die Seiten aufgebaut sind und wie die Texte geschrieben sind.

Welche Fragen haben die Kunden?

Denke an die Kunden aus deinem Ladengeschäft. Welche Themen kommen im Dialog mit ihnen auf? Welche Nachfragen hat es schon von Kunden gegeben? Hier zeichnen sich bereits wichtige Schwerpunkte für deine Kunden ab, die du auf der „Über uns“-Seite einfließen lassen solltest.

Was ist dein Hintergrund?

Hinter jedem Business steckt eine Geschichte, die das Team dahinter bewegt und die Kunden motiviert. Erzähle den Kunden deine Geschichte! Was hat dich dazu bewegt, dein Geschäft zu eröffnen? Mit welchen Produkten hast du angefangen und wie hast du dich weiterentwickelt? Welche Meilensteine gab es in der Geschichte deines Unternehmens? Die „Über uns“-Seite ist genau der richtige Ort, um von diesen Erlebnissen zu berichten und den Interessenten einen spannenden Überblick über sich zu geben.

Was macht dich aus?

Finde Schlagwörter, die dich und deine Produkte einzigartig machen. Was hebt dich und dein Geschäft besonders von ähnlichen Läden in deiner Branche ab? Vielleicht ist es ein breites Angebot oder die mehrjährige Praxis, die du in deinem Gebiet mitbringst. Was ist dir darüber hinaus an deinem Business wichtig? Notiere Kriterien, auf die du bei deinen Produkten oder im Laden besonders achtest. Verkaufst du ausschließlich lokale Produkte? Bedeutet dir die Tradition deines Unternehmens besonders viel und warum? Solche Infos geben den Shopbesuchern einen runden Eindruck von deinem Geschäft. Das zeigt den Interessenten, warum genau du die richtige Wahl für sie bist. Die „Über uns“-Seite ist der richtige Platz, um diese Faktoren hervorzuheben.

Wie du den richtigen Aufbau für deinen Text findest

Die W-Fragen bieten eine gute Inspiration für den Aufbau des Textes deiner „Über uns“-Seite.

 

Du kannst dir beispielsweise folgende Fragen zu deinem Geschäft stellen:

  • Wie lange gibt es dein Ladengeschäft bereits?
  • Hast du weitere Filialen?
  • Was zeichnet dein Unternehmen aus?
  • Wie unterscheidet du dich von der Konkurrenz?
  • Warum hast du deinen Onlineshop eröffnet?
  • Was gibt es für Produkte in deinem Shop?
  • An wen richtet sich das Angebot?
  • Was für eine Beziehung hast du zu deiner Kundschaft?
  • Warum sollte ein Interessent gerade in deinem Shop kaufen?
  • Welche Produkte verkaufst du nur online und warum?

Wie du die „Über uns“-Seite erstellst

Vielleicht hast du bereits erste Ideen für deine eigene „Über uns“-Seite. Für die richtige Struktur überlegst du dir am besten zunächst alle Inhalte, die du einbringen möchtest – zum Beispiel Texte, Bilder und Videos. Mit diesen Elementen kannst du spielen, bis du eine Vorstellung davon hast, wie die Seite aufgebaut sein soll. So kannst du nicht nur die Texte schneller verfassen, sondern sie werden für die Besucher auch viel klarer und flüssiger zu lesen.

In deinem Shop kannst du deine „Über uns“-Seite ganz einfach im Hauptmenü anzeigen lassen, damit Interessenten sie auf den ersten Blick finden:

Die „Über uns“-Seite in der Navigation

Alternativ kannst du die Seite auch im Footer deines Shops verlinken.

Diese und andere Tipps haben dich vielleicht schon inspiriert, um deine eigene „Über uns“-Seite zu erstellen und deinem Onlineshop die einzigartige Stimmung deines Ladengeschäfts zu verleihen. Wir freuen uns, von dir zu lesen!

 

Du suchst den passenden Aufbau für deine Website? Eine überschaubare Kategoriestruktur kann den Eindruck deiner Website erheblich verbessern, indem die Besucher der Website wesentlich schneller das finden, was sie suchen. Selbst wenn sich Websites in Ihren Angeboten erheblich unterscheiden, gibt es grundlegende Herangehensweisen für alle Onlineauftritte – sowohl für Websites als auch Onlineshops. In diesem Artikel zeigen wir, wie du diese Kategorien speziell für deine Website herausfindest.

Um die richtige Struktur für deinen Onlineauftritt zu finden, solltest du dich im ersten Schritt in den Website-Besucher hineinversetzen. Wie kommst du als Besucher schnell an das, was du suchst? Egal ob mehr oder weniger breit gestreuter Inhalt, die Bedürfnisse der Besucher gehen mitunter weit auseinander. Die Aufgabe, allen Interessenten gerecht zu werden, steht dabei im Fokus. Die Lösung heißt Benutzerfreundlichkeit.

Kategorien als Leitfaden

Stell dir folgendes Gedankenexperiment vor: Du bist im Urlaub und möchtest eine Fahrradtour durch die Naturschutzgebiete machen. Welche Reiseführer weckt dein Interesse? Diejenigen mit zu vielen Stopps wirken unübersichtlich, diejenigen mit zu wenig uninteressant. Der ideale Überblick über die Tour soll dein Interesse wecken und dir signalisieren, dass diese Tour genau richtig für dich ist.

Mit deinen Website-Kategorien verhält es sich ähnlich. Sie sollten mithilfe der Kategorien genug Informationen zur Verfügung stellen, damit ein guter Überblick besteht – aber nicht zu viel, um die Besucher nicht zu überfordern. Denn falls dein Onlineshop zum Beispiel schwer zu überblicken ist, verlierst du im schlimmsten Fall Kunden.

Mache dir ein Gesamtbild!

Was alle Websites gemeinsam haben sollten, ist der rote Faden innerhalb Ihrer Anwendungen. Um dies zu gewährleisten, mache dir zu Anfang Gedanken über dein Gesamtkonzept. Dieses kannst du vielleicht schon von deinem Ladengeschäft ableiten oder nimmst den Onlineshop zum Anlass, das Gesamtkonzept neu zu entwerfen. Du kennst den natürlichen Wachstum deines Ladengeschäfts und hast vielleicht schon öfter erlebt, wie neue Kategorien und Produkte im schleichenden Prozess dazukommen. Oder du hast  Interesse an einer reinen Onlinepräsenz ohne Onlineshop, auch dann solltest du dir ein Konzept für dein Storytelling überlegen. Was auf keinen Fall passieren darf, sind fehlende Kategorien oder solche in doppelter Ausführung.

Ein weiterer Tipp ist, sich den Aufbau der Website-Konkurrenz anzusehen. So finden sich manchmal überraschend einfache und intuitive Lösungen für Kategorien, die du für deine Website übernehmen könntest. Kategorien in Onlineshops besitzen mittlerweile ein bestimmtes Muster. Stell dir beispielsweise einen Onlineshop für Mode vor, hier wird in erster Ebene meistens nach Herren, Damen und Kindern sortiert.

Schritt-für-Schritt: Kategorien erstellen mit dem Cardsorting

 

 

Das Cardsorting erlaubt dir, Kategorien überschneidungsfrei herauszufiltern

Deine Website- oder Produktkategorien kannst du in fünf Schritten mit der Cardsorting-Methode erstellen. Ein Vorteil ist, dass du deine Ideen zuerst veranschaulichen und flexibel verschieben kannst, bis du die für dich passende Auswahl erstellt hast. Dann kannst du deine Ideen an weitere Personen geben, die eine eigene Kategoriestruktur erstellen. Somit findest du heraus, wie sich andere Besucher an deinen Inhalten orientieren. Das Cardsorting meisterst du in vier Schritten:

  1. Wenn du eine Website erstellst, sammelst du alle Inhalte und Themen, die du präsentieren möchtest, auf einzelnen Karten. Für einen Onlineshop sammelst du alle deine Produktsorten, die du bereits in deinem Ladengeschäft anbietest und auch in deinem Onlineshop verkaufen möchtest. Produktattribute, wie zum Beispiel Größe oder Farbe, sollten hier keine Rolle spielen.
  2. Diese Karten fässt du in für dich logische Gruppen zusammen.
  3. Überlege dir einen passenden Titel für die jeweiligen Gruppen.
  4. Wenn du alle Inhalte abgedeckt hast und sich keine Inhalte überschneiden, hast du deine passenden Kategorien herausgearbeitet!

Beachte bei der Betitelung deiner Kategorien, dass diese möglichst einfach zu verstehen sind. Gerade neue Interessenten, die dein Angebot noch nicht kennen, sollten an dieser Stelle geläufige Ausdrücke vorfinden. Das bedeutet auch, dass du Fachbegriffe in den Kategorien meiden solltest, wenn du ein breites Publikum erreichen willst.

Die nächste Überlegung ist, wie du diese Kategorien in deine Kategorieleiste einbindest. Auch dazu gibt es mehrere Möglichkeiten, wie zum Beispiel das Mega-Menü. Hiermit kannst du mehrere Menüebenen anlegen, um die erste Ebene nicht mit Kategorien zu überladen und die Besucher nicht zu überfordern. Eine optimale Anzahl sind etwa fünf bis sieben Kategorien in der ersten Ebene, die du bei Bedarf mit entsprechenden Unterkategorien ergänzt.

Wir hoffen, diese Informationen haben dir schon einige Ideen geliefert, wie du deine Website organisieren kannst. Wir wünschen dir viel Spaß beim Sortieren!

Um dein Ladengeschäft und deinen Onlineshop für die Zukunft zu rüsten und die richtigen Prioritäten zu setzen, ist die SWOT-Analyse eine gute Methode. Sie ermöglicht es, die aktuellen Stärken, Schwächen und weitere Aspekte deines Geschäfts herauszufiltern. Wir zeigen dir, wie du diese Methode Schritt für Schritt für dein Business anwendest, um sicher auf dem digitalen Markt von morgen zu handeln.

Doch was bedeutet SWOT überhaupt?

SWOT steht für vier Schritte, mit denen du das Potenzial deines Geschäfts einschätzen kannst. Daraus abgeleitet entsteht eine Strategie, die du speziell für deinen Bedarf (stationär oder online) anwenden kannst. Dafür betrachtest du deine:

  • Strengths (Stärken)
  • Weaknesses (Schwächen)
  • Opportunities (Chancen)
  • Threats (Risiken)

Die Idee klingt simpel. Für dich als Händler ist die Methode aber eine effektive Möglichkeit, deinen eigenen Laden sowie den dazugehörigen Onlineauftritt einzuschätzen. Vor dem Einstieg in den E-Commerce bieten diese Punkte gleichzeitig einen Leitfaden, um sich wirkungsvoll im Onlinehandel zu positionieren. Möchtest du dich im Onlinehandel weiterentwickeln und neue Plattformen wie Social Media und Marktplätze (wie etwa Amazon und eBay) mit einbinden? Auch dann kannst du mit SWOT die entsprechenden Szenarien durchspielen. In diesem Artikel zeigen wir dir, wie du dein Business und das deiner Mitbewerber richtig analysierst.

Was sind deine Stärken und Schwächen?

Das klingt zunächst wie eine Frage aus einem Bewerbungsgespräch. Bei den Stärken und Schwächen geht es vor allem um interne Aspekte deines Ladengeschäfts und deiner Website. Keine Rolle spielen hierbei externe Faktoren wie etwa dein Kundenumfeld, die Lage deines Geschäfts oder Ähnliches.

Betrachte die aktuelle Situation: Wie viel Fachwissen bringt dein Team mit? Was sind deine persönlichen Hintergründe und wie setzt du sie ein? Welche Möglichkeiten bietet deine Website für Interessenten und Kunden?

Welche Chancen und Risiken gibt es?

Die externen Faktoren, Chancen und Risiken, beschäftigen sich dagegen mit den Aspekten, die du selbst nicht beeinflussen kannst. Welche Konkurrenz gibt es auf dem Markt, sowohl online als auch offline? Welchen Vorsprung haben diese Händler? Welche Entwicklungen und Trends gibt es in deiner Branche? Hier kannst du vielleicht schon deutliche Tendenzen entdecken.

Du kannst dir die Fragen auch angeordnet auf einem Zeitstrahl vorstellen. Die Stärken und Schwächen beschäftigen sich mit dem jetzigen Zustand. Mit der Frage nach Chancen und Risiken versuchst du, die Zukunftsperspektiven deines Business zu analysieren.

Checkliste: So gehst du deine SWOT-Analyse Schritt für Schritt an

Bevor du mit einer SWOT-Analyse startest, beachte folgende Punkte:

  • Erforsche das Umfeld: Als vielbeschäftigter Ladenbesitzer fehlt dir vielleicht die Zeit, eine ausführliche Umweltanalyse zu erstellen. Doch um wichtige externe Faktoren zu diskutieren, solltest du dich gründlich mit der Konkurrenz und deiner Branche beschäftigen.
  • Frage Bekannte oder Mitarbeiter: Je mehr Ideen, desto besser. Um einen genauen Eindruck deiner SWOTs zu bekommen, bieten sich auch die Beobachtungen von Bekannten an, die deine Produkte, dein Ladengeschäft und deinen Shop schon kennen. Vielleicht hast du auch Stammkunden, auf die du zugehst und nach ihrer Meinung fragen kannst. Wenn du bereits eine Plattform besitzt, auf der du Kundenbewertungen einsehen kannst, beziehe auch diese Eindrücke mit in deine Analyse ein.

Die ersten Schritte in der Analyse:

  1. Brainstorming zu deinen SWOTs: Unten findest du unseren Fragenkatalog. Vielleicht hast du schon erste Gedanken zu deinen SWOTs. Setze dort an und mache ein erstes Brainstorming, um alle deine Gedanken festzuhalten. Mehr ist mehr! Scheuen nicht vor langen Listen, im Ernstfall kannst du immer noch unwichtige Punkte löschen. In jedem Fall gilt: Sei fair und ehrlich zu dir selbst. Nicht erkannte Schwächen werden dir keinen Lösungsweg aufzeigen. Nutze stattdessen die Chance, mit SWOT eine neue Strategie zu entwickeln, die dich langfristig weiterbringt.
  2. Gönn dir eine Pause: Oft fallen einem manche Punkte im Laufe der nächsten Tage auf, oder du stolperst bei bestimmten Prozessen im Ladengeschäft darüber. Notiere  auch diese Faktoren!
  3. Leite deine Strategie ab: Wenn du glaubst, alle deine SWOTs ausführlich formuliert zu haben, überlege dir eine Strategie dazu. Wie kannst du Stärken und Chancen hervorheben und nutzen? Wie kannst du den Schwächen und Risiken entgegenwirken? Was sich zunächst wie ein theoretisches Konstrukt anhört, ist manchmal leichter umzusetzen, als man denkt. Stell dir zeitlich terminierte Ziele vor, die du anhand dieser Punkte ableitest. Die Strategie kannst du mit jedem Punkt von SWOT verknüpfen:
    • Stärken und Chancen: Hebe deine Stärken hervor, um deine Chancen zu maximieren
    • Stärken und Risiken: Nutze Stärken, um die Risiken zu begrenzen oder aufzuheben
    • Schwächen und Chancen: Verkleinere Schwächen, um deine Chancen zu vergrößern
    • Schwächen und Risiken: Reduziere Schwächen, um die Risiken zu verringern

Fange klein an, um dich an die neue Strategie zu gewöhnen. Ein Beispiel: Du erhältst besonders viele Nachfragen zu einem bestimmten Produkt, was dich in deinem Tagesgeschäft behindert. Passe die Produktbeschreibung hinsichtlich dieser Nachfragen an! Verringern sich die Nachfragen, konntest einer Schwäche erfolgreich entgegenwirken.

  1. Aktualisiere deine SWOTs. SWOTs sind Faktoren, die stets im Wandel sind. Das hängt sowohl von dir, deiner Strategie als auch der Umwelt ab. Nimm dir deshalb die Zeit, deine SWOTs wiederholt anzupassen und deine Strategie zu aktualisieren.

Fragen für deine SWOT-Analyse

Nutze unsere Fragenvorlage, um deine SWOTs ganz einfach herauszufiltern. Wir empfehlen dir, deine Gedanken in Stichpunkten zu notieren.

Stärken

  • Was sind die Vorteile deiner Produkte?
  • Bietest du Produkte an, die es in keinem anderen Shop gibt?
  • Welches Produkt ist besonders gewinnbringend?
  • Was zeichnet dich persönlich als Geschäftsinhaber aus?
  • Was bringst du als Geschäftsinhaber für Fachwissen mit?
  • Welches positive Feedback bekommst du von Kunden?
  • Hat dein Laden in deinem Umfeld einen guten Ruf?
  • Hast du bereits eine Website?
  • Was bringst du an Erfahrung in deinem Geschäftsgebiet mit?
  • Was macht dein Ladengeschäft so besonders?
  • Besitzt du Kontakte, die dir bereits für dein Geschäft weitergeholfen haben?
  • Hast du bereits Erfahrungen im Onlinehandel gesammelt?
  • Welche Hürden hast du mit deinem Ladengeschäft bereits bewältigt?
  • Wo kannst du sparen, um deinen Gewinn zu maximieren?

Schwächen

  • Was sind Dinge, die du weniger gut machst als andere?
  • Gibt es etwas, das dich an deinem Business stört?
  • Haben Käufer schon einmal etwas Negatives angemerkt?
  • Wo verlierst du Geld?
  • Wo fehlen dir Ressourcen?
  • Hast du in manchen Bereichen weniger Erfahrung?
  • Hast du schon einmal gravierende Fehler gemacht?
  • Hast du Ertragsschwierigkeiten bei bestimmten Produkten?
  • Fehlen deinem Personal Kenntnisse?
  • Hat deine Kundschaft Interessen, die du mit deinem Ladengeschäft nicht bedienen kannst?
  • Waren manche Produktbeschreibungen für die Kunden unklar?

Chancen

  • Welche Kundenbedürfnisse kannst du in Zukunft bedienen?
  • Welche Stärken siehst du in einer Onlinepräsenz für dein Geschäft?
  • Hast du die Möglichkeit, deine Ware weltweit zu vertreiben?
  • Welche externen Ressourcen kannst du nutzen, um auf die Wünsche der Käufer zu reagieren?
  • Welche Ziele kannst du in naher Zukunft erreichen?
  • Welche Nachteile haben Konkurrenten aus deiner Branche dir gegenüber?
  • Welche Trends gibt es in deinem Markt?
  • Wie kannst du dir zukünftige Entwicklungen zunutze machen?
  • Hast du die Möglichkeit, einen neuen Adressatenkreis mit anzusprechen, zum Beispiel eine andere Altersgruppe?

Risiken

  • Durch welche Aspekte ist deine Branche potenziell bedroht?
  • Welche Entwicklungen könnten deinem Geschäft gefährlich werden?
  • Was für Risiken siehst du persönlich in den nächsten drei Jahren?
  • Welchen Vorsprung hat deine Konkurrenz?
  • Hast du Produkte, die nur für eine kurze Zeitspanne verkauft werden, zum Beispiel Trendprodukte oder Saisonprodukte?
  • Bist du an andere Firmen gebunden, zum Beispiel an einen Zulieferer?
  • Kennst du Firmen in deinem unmittelbaren Umfeld, die bald in deine Branche einsteigen?
  • Welcher deiner Konkurrenten dominiert auf dem Markt?
  • Aus welchen Gründen ist dein Absatz nicht größer?

So holst du das Maximum aus deiner SWOT-Analyse

Hast du erst einmal einen tieferen Eindruck dieser vier Blickwinkel gewonnen, kannst du deine Umgebung und deine Position im Markt besser einschätzen. Wage auch einen Blick über den Tellerrand, um Vorteile und Nachteile deines stationären Geschäfts zu erkennen, denen du vielleicht noch nicht so viel Aufmerksamkeit geschenkt hast. Ganz wichtig ist: Sei nicht frustriert, wenn du Schwächen und Risiken entdeckst. Die SWOT-Analyse dient dazu, gerade diesen vermeintlich negativen Punkten entgegenzuwirken.

Oft hilft eine gut durchdachte Onlinepräsenz dabei, die Schwächen des stationären Handels auszugleichen. Das kann schon ein Eintrag bei Google My Business oder eine eigene Website sein. Auch, wenn du einen Onlineshop eröffnen möchtest, ist die SWOT-Analyse eine gute Möglichkeit, deine Strategie zu überdenken und zu optimieren. Andere wichtige Tipps für den Start in den Onlinehandel haben wir hier für dich zusammengefasst.

Wir hoffen, dass wir dir in diesem Artikel die SWOT-Analyse näher bringen konnten und du vielleicht schon eigene Ideen für deine neue Strategie hast. Wir wünschen dir viel Erfolg mit deinen Plänen im Online- und Offlinebusiness!