Du möchtest deine Website um weitere Elemente erweitern und personalisieren? Unten erfährst du, wie dir das mithilfe der neuen Funktionen im ePages Store gelingt. Dieser Blogartikel stellt alle Neuheiten vor, die du ab sofort dort finden kannst, unter anderem neue Designoptionen, Inhaltselemente und mehr.

Weiterlesen

Johannes Altmann ist Gründer der Usability-Plattform UXme.io. Als Experte für „Customer Happiness“ weiß er, wo die Schwierigkeiten liegen, dem Standard eines Ladengeschäfts auch online gerecht zu werden. Mit 5 wertvollen Tipps verrät er in diesem Artikel, wie du die Zufriedenheit deiner Kunden im Geschäft auch online sicherst.

Weiterlesen

Warum Kunden zu einer bestimmten Marke oder einem Produkt greifen, hängt nicht zuletzt von der richtigen Farbwahl ab. Wissenschaftler aus der Farbpsychologie haben bereits untersucht, dass Farben blitzschnelle Reaktionen im Körper auslösen, von denen wir uns beeinflussen lassen. Welche Bedeutungen stecken hinter den häufig genutzten Markenfarben? Mit unserem Farblexikon lernst du, wie du dir die Macht der Farben für deine Marke und dein Ladengeschäft zunutze machen kannst. Außerdem zeigen wir dir, welche Optionen du hast, deinen Onlineshop individuell mit Farben zu gestalten.

Weiterlesen

Im Oktober findet die Verleihung des renommierten Shop Usability Awards statt, mit dem die nutzerfreundlichsten Onlineshops im deutschsprachigen Raum ausgezeichnet werden. Wir von ePages vergeben Gutscheincodes, mit denen sich Onlinehändler gratis für den Award anmelden können – normalerweise beträgt die Anmeldegebühr 149 €. Mehr zu dem Award und wie Sie Ihren Shop kostenlos anmelden, erfahren Sie in diesem Artikel.

Der erstmalig im Jahr 2008 verliehene Shop Usability Award hat sich schnell vom Geheimtipp zu einer der wichtigsten Auszeichnungen dieser Art entwickelt. Das Fachmagazin „t3n“ kürte ihn 2015 zum renommiertesten deutschen E-Commerce-Award.

Auch in diesem Jahr sollen mit dem Shop Usability Award die nutzerfreundlichsten und innovativsten Onlineshops Deutschlands gekrönt werden. Bewertet werden die Shops nicht nur von E-Commerce-Fachexperten, sondern auch von allen Mitgliedern der UX Design Community UXme.io.

Die Preisverleihung findet am 22.10.2021 in München statt und wird per Livestream übertragen. Ausgezeichnet werden 13 Kategoriesieger, 3 Sieger in Sonderkategorien und ein Gesamtsieger.

Onlinehändler können sich mit ihrem Shop bis zum 30. September 2021 anmelden. Die Teilnahmegebühr beträgt 149 Euro, zuzüglich Mehrwertsteuer.

Wie werden die besten Shops ermittelt?

Die UX Design Community UXme.io hat für die Bewertung einen ausführlichen Prüfkatalog erarbeitet. Die teilnehmenden Shops werden von einem Expertenteam in Bezug auf Usability, Design, Kreativität und Storytelling bewertet. Zudem werden Testbestellungen in den Shops durchgeführt. Die besten Shops werden anschließend von einer Fachjury bewertet.

Jetzt einen Gutschein zur kostenlosen Anmeldung gewinnen

Gewinnen Sie einen Gutschein und sparen Sie die Bewerbungsgebühr in Höhe von 149 Euro.

Senden Sie uns bis zum 29. Juni eine E-Mail an marketing@epages.com mit dem Betreff „Shop Usability Award“ und einer kurzen Antwort auf die Frage „Warum möchten Sie beim Shop Usability Award mitmachen?“.

Die Gewinner erhalten von uns eine E-Mail mit einem persönlichen Gutscheincode, um sich mit ihrem Shop anzumelden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Alle weiteren Informationen zum Award finden Sie unter www.shop-usability-award.de.

Nicht verpassen: Tipps zur Optimierung der Usability Ihres Shops

Als Gründer und Geschäftsführer von Shoplupe, veranstaltet der bekannte Usability-Experte Johannes Altmann mit seinem Team jedes Jahr den Shop Usability Award und betreut die UX Community Plattform UXme.io. In unserem Podcast „Digital handeln“ verrät er praktische Tipps und Insights, wie Sie die Benutzerfreundlichkeit in Ihrem Onlineshops verbessern können. Mehr dazu und einen Link zur Podcast-Folge finden Sie hier.

Stationäre Läden leben von Laufkundschaft; Kunden, die hereinkommen, sich inspirieren lassen und die Produkte ansehen. Aufgrund der anhaltenden Lockdowns ist der physische Kontakt für viele Einzelhändler unterbrochen worden. Das macht deutlich, dass Händler neue Wege finden müssen, um mit ihren Kunden in Kontakt zu treten. Aktuell ist der Begriff „Click & Meet“ in aller Munde. Könnte das auch eine Lösung für Ihr Geschäft sein? In diesem Artikel gehen wir auf das Konzept von Click & Meet ein, stellen Ihnen Buchungstools vor, die Sie nutzen können und zeigen, wie Sie es auf Ihrer Website aktivieren können.

Weiterlesen

Mit der Absprungrate wird gemessen, wie viele Besucher Ihre Website nach kurzer Zeit wieder verlassen. Haben Sie hohe Absprungraten auf Ihren Seiten, kann das mehrere Gründe haben. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, wie Sie 7 häufigen Fehlern vorbeugen und damit die Benutzerfreundlichkeit Ihrer Website verbessern sowie hohen Absprungraten entgegenwirken können.

Weiterlesen

Wann haben Sie sich das letzte Mal Gedanken über Ihre Käuferschaft gemacht? Wenn Sie sich durch Personas auf Ihre Kunden einstimmen, kann das eine langfristige Wirkung auf Ihr Laden- oder Onlinegeschäft haben. Wir zeigen Ihnen in drei Schritten, wie Sie solche Personas ganz einfach erstellen können, um zu identifizieren, wer Ihre Kunden wirklich sind.

Weiterlesen

Die „Über uns“-Seite ist eine großartige Möglichkeit, mehr über sich zu erzählen und damit das Vertrauen Ihrer Kunden zu gewinnen. Denn: Nicht nur Faktoren wie hochqualitative Produktfotos oder ausführliche Beschreibungen Ihrer Produkte, sondern auch die „Über uns“-Seite kann die Kaufentscheidungen Ihrer Kunden nachhaltig beeinflussen. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, warum das so ist und wie Sie solch eine Seite mit Inhalten füllen können.

Die große Relevanz der „Über uns“-Seite

Wenn ein potenzieller Käufer Ihrer Produkte auf Ihren Onlineshop stößt, sind für ihn vielleicht weitaus mehr Informationen relevant als nur die Produkte allein. Auch die Geschichte Ihres Unternehmens oder eine Vorstellung Ihres stationären Ladens können wichtig für die Kunden sein.

Oft versäumen es Händler, in ihrem Onlineshop die Hintergründe Ihres Unternehmens, die Idee dahinter sowie sich selbst zu präsentieren. Jedoch suchen die Onlinekäufer häufig nach weiteren Informationen zu Ihrem Shop – zum Beispiel um sicherzustellen, dass er vertrauenswürdig ist und Sie keine minderwertigen Produkte anbieten. Eine „Über uns“-Seite schafft genau diesen Kontext und baut das notwendige Vertrauen zu Ihrem Shop und den Produkten auf.

Im Vergleich mit Unternehmen, die nur online verkaufen, haben Sie einen großen Vorteil: Sie können Ihr stationäres Geschäft und dessen Geschichte vorstellen. Manche der Kunden Ihres Onlineshops werden Ihren Laden vielleicht schon kennen oder sogar bereits etwas bei Ihnen gekauft haben. Wenn Interessenten Sie jedoch noch überhaupt nicht kennen, weil sie zum Beispiel durch Suchmaschinen auf Sie gestoßen sind, ist die persönliche Note der „Über uns“-Seite wichtiger denn je. Nutzen Sie diese Möglichkeit, die Shopbesucher virtuell durch Ihren Betrieb zu führen und das Team oder auch sich selbst vorzustellen.

Wie machen es andere Shops?

Zuallererst sollten Sie sich in anderen Onlineshops informieren, zum Beispiel Ihren persönlichen Favoriten im E-Commerce. Wie positioniert sich das Unternehmen?  Welche Informationen präsentiert es? Es lohnt sich außerdem, bei Konkurrenten aus Ihrer Branche vorbeizuschauen, um sich inspirieren zu lassen und wichtige Aspekte herauszufiltern – etwa, wie die Seiten aufgebaut sind und wie die Texte geschrieben sind.

Welche Fragen haben die Kunden?

Denken Sie an die Kunden aus Ihrem Ladengeschäft. Welche Themen kommen im Dialog mit ihnen auf? Welche Nachfragen hat es schon von Kunden gegeben? Hier zeichnen sich bereits wichtige Schwerpunkte für Ihre Kunden ab, die Sie auf der „Über uns“-Seite einfließen lassen sollten.

Was ist Ihr Hintergrund?

Hinter jedem Business steckt eine Geschichte, die das Team dahinter bewegt und die Kunden motiviert. Erzählen Sie den Kunden Ihre Geschichte! Was hat Sie bewegt, Ihr Geschäft zu eröffnen? Mit welchen Produkten haben Sie angefangen und wie haben Sie sich weiterentwickelt? Welche Meilensteine gab es in der Geschichte Ihres Unternehmens? Die „Über uns“-Seite ist genau der richtige Ort, um von diesen Erlebnissen zu berichten und den Interessenten einen spannenden Überblick über sich zu geben.

Was macht Sie aus?

Finden Sie Schlagwörter, die Sie und Ihre Produkte einzigartig machen. Was hebt Sie und Ihr Geschäft besonders von ähnlichen Läden Ihrer Branche ab? Vielleicht ist es ein breites Angebot oder die mehrjährige Praxis, die Sie in Ihrem Gebiet mitbringen. Was ist Ihnen darüber hinaus an Ihrem Geschäft wichtig? Notieren Sie Kriterien, auf die Sie bei Ihren Produkten oder in Ihrem Laden besonders achten. Verkaufen Sie ausschließlich lokale Produkte? Bedeutet Ihnen die Tradition Ihres Unternehmens besonders viel und warum? Solche Infos geben den Shopbesuchern einen runden Eindruck von Ihrem Geschäft. Das zeigt den Interessenten, warum genau Sie die richtige Wahl für sie sind. Die „Über uns“-Seite ist der richtige Platz, um diese Faktoren hervorzuheben.

Wie Sie den richtigen Aufbau für Ihren Text finden

Die W-Fragen bieten eine gute Inspiration für den Aufbau des Textes Ihrer „Über uns“-Seite.

 

Sie können sich beispielsweise folgende Fragen zu Ihrem Geschäft stellen:

  • Wie lange gibt es Ihr Ladengeschäft bereits?
  • Haben Sie weitere Filialen?
  • Was zeichnet Ihr Unternehmen aus?
  • Wie unterscheiden Sie sich von der Konkurrenz?
  • Warum haben Sie Ihren Onlineshop eröffnet?
  • Was gibt es für Produkte in Ihrem Shop?
  • An wen richtet sich Ihr Angebot?
  • Was für eine Beziehung haben Sie zu Ihrer Kundschaft?
  • Warum sollte ein Interessent gerade in Ihrem Shop kaufen?
  • Welche Produkte verkaufen Sie nur online und warum?

Wie Sie die Seite erstellen

Vielleicht haben Sie bereits erste Ideen für Ihre eigene „Über uns“-Seite. Für die richtige Struktur überlegen Sie sich am besten zunächst alle Inhalte, die Sie einbringen wollen – zum Beispiel Texte, Bilder und Videos. Mit diesen Elementen können Sie spielen, bis Sie eine Vorstellung davon haben, wie die Seite aufgebaut sein soll. So können Sie nicht nur die Texte schneller verfassen, sondern sie werden für die Besucher auch viel klarer und flüssiger zu lesen.

In Ihrem Shop können Sie Ihre „Über uns“-Seite ganz einfach im Hauptmenü anzeigen lassen, damit Interessenten sie auf den ersten Blick finden:

Die „Über uns“-Seite in der Navigation

Alternativ können Sie die Seite auch im Footer Ihres Shops verlinken.

Diese und andere Tipps haben Sie vielleicht schon inspiriert, um Ihre eigene „Über uns“-Seite zu erstellen und Ihrem Onlineshop die einzigartige Stimmung Ihres Ladengeschäfts zu verleihen. Wir freuen uns, von Ihnen zu lesen!

 

Sie suchen den passenden Aufbau für Ihre Website? Eine überschaubare Kategoriestruktur kann den Eindruck Ihrer Website erheblich verbessern, indem die Besucher der Website wesentlich schneller das finden, was sie suchen. Selbst wenn sich Websites in Ihren Angeboten erheblich unterscheiden, gibt es grundlegende Herangehensweisen für alle Onlineauftritte – sowohl für Websites als auch Onlineshops. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, wie Sie diese Kategorien speziell für Ihre Website herausfinden.

Um die richtige Struktur für Ihren Onlineauftritt zu finden, müssen Sie sich im ersten Schritt in den Website-Besucher hineinversetzen. Wie kommen Sie als Besucher schnell an das, was Sie suchen? Egal ob mehr oder weniger breit gestreuter Inhalt, die Bedürfnisse der Besucher gehen mitunter weit auseinander. Die Aufgabe, allen Interessenten gerecht zu werden, steht dabei im Fokus. Die Lösung heißt Benutzerfreundlichkeit.

Kategorien als Leitfaden

Stellen Sie sich folgendes Gedankenexperiment vor: Sie sind im Urlaub und möchten eine Fahrradtour durch die Naturschutzgebiete machen. Welche Reiseführer wecken Ihr Interesse? Diejenigen mit zu vielen Stopps wirken unübersichtlich, diejenigen mit zu wenig uninteressant. Der ideale Überblick über die Tour soll Ihr Interesse wecken und Ihnen signalisieren, dass diese Tour genau richtig für Sie ist.

Mit Ihren Website-Kategorien verhält es sich ähnlich. Sie sollten mit Ihren Kategorien genug Informationen zur Verfügung stellen, damit ein guter Überblick besteht – aber nicht zu viel, um die Besucher nicht zu überfordern. Denn falls zum Beispiel Ihr Onlineshop nicht leicht zu überblicken ist, verlieren Sie im schlimmsten Fall Kunden.

Machen Sie sich ein Gesamtbild!

Was alle Websites gemeinsam haben sollten, ist der rote Faden innerhalb Ihrer Anwendungen. Um dies zu gewährleisten, machen Sie sich zu Anfang Gedanken über Ihr Gesamtkonzept. Dieses können Sie vielleicht schon von Ihrem Ladengeschäft ableiten oder nehmen den Onlineshop zum Anlass, das Gesamtkonzept neu zu entwerfen. Sie kennen den natürlichen Wachstum Ihres Ladengeschäfts und haben vielleicht schon öfter erlebt, wie neue Kategorien und Produkte im schleichenden Prozess dazukommen. Oder Sie haben Interesse an einer reinen Onlinepräsenz ohne Onlineshop, selbst dann sollten Sie sich ein Konzept für Ihr Storytelling überlegen. Mehr dazu lesen Sie in diesem Artikel . Was auf keinen Fall passieren darf, sind fehlende Kategorien oder solche in doppelter Ausführung.

Ein weiterer Tipp ist, sich den Aufbau der Website-Konkurrenz anzusehen. So finden Sie manchmal überraschend einfache und intuitive Lösungen für Kategorien, die Sie vielleicht für Ihre Website übernehmen können. Kategorien in Onlineshops besitzen mittlerweile ein bestimmtes Muster. Stellen Sie sich beispielsweise einen Onlineshop für Mode vor, hier wird in erster Ebene meistens nach Herren, Damen und Kindern sortiert.

Schritt-für-Schritt: Kategorien erstellen mit dem Cardsorting

Das Cardsorting erlaubt Ihnen, Ihre Kategorien überschneidungsfrei herauszufiltern

Ihre Website- oder Produktkategorien können Sie in fünf Schritten mit der Cardsorting-Methode erstellen. Ein Vorteil ist, dass Sie Ihre Ideen zuerst veranschaulichen und flexibel verschieben können, bis Sie die für sich passende Auswahl erstellt haben. Dann können Sie Ihre Ideen an weitere Personen geben, die eine eigene Kategoriestruktur erstellen. Somit finden Sie heraus, wie sich andere Besucher an Ihren Inhalten orientieren. Das Cardsorting meistern Sie in vier Schritten:

  1. Wenn Sie eine Website erstellen, sammeln Sie alle Inhalte und Themen, die Sie präsentieren möchten, auf einzelnen Karten. Für einen Onlineshop sammeln Sie alle Ihre Produktsorten, die Sie in Ihrem Ladengeschäft anbieten und auch in Ihrem Onlineshop anbieten wollen. Produktattribute, wie zum Beispiel Größe oder Farbe, sollten hier keine Rolle spielen.
  2. Diese Karten fassen Sie in für Sie logische Gruppen zusammen.
  3. Überlegen Sie sich einen passenden Titel für die jeweiligen Gruppen.
  4. Wenn Sie alle Inhalte abgedeckt haben und sich keine Inhalte überschneiden, haben Sie Ihre passenden Kategorien herausgearbeitet!

Beachten Sie bei der Betitelung Ihrer Kategorien, dass diese möglichst einfach zu verstehen sind. Gerade neue Interessenten, die Sie oder Ihr Sortiment noch nicht kennen, sollten an dieser Stelle geläufige Ausdrücke vorfinden. Das bedeutet auch, dass Sie Fachbegriffe in den Kategorien meiden sollten, wenn Sie ein breites Publikum erreichen wollen.

Die nächste Überlegung ist, wie Sie diese Kategorien in Ihre Kategorieleiste einbinden. Auch dazu gibt es mehrere Möglichkeiten, wie zum Beispiel das Mega-Menü. Hiermit können Sie mehrere Menüebenen anlegen, um die erste Ebene nicht mit Kategorien zu überladen und die Besucher nicht zu überfordern. Eine optimale Anzahl sind etwa fünf bis sieben Kategorien in der ersten Ebene, die Sie dann bei Bedarf mit entsprechenden Unterkategorien ergänzen können.

Wir hoffen, diese Informationen haben Ihnen schon einige Ideen geliefert, wie Sie Ihre Website organisieren. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Sortieren!

Um Ihr Ladengeschäft und Ihren Onlineshop für die Zukunft zu rüsten und die richtigen Prioritäten zu setzen, ist die SWOT-Analyse eine gute Methode. Sie ermöglicht Ihnen, die aktuellen Stärken, Schwächen und weitere Aspekte Ihres Geschäfts herauszufiltern. Wir zeigen Ihnen, wie Sie diese Methode Schritt für Schritt für Ihr Business anwenden, um sicher auf dem digitalen Markt von morgen zu handeln.

Doch was bedeutet SWOT überhaupt?

SWOT steht für vier Schritte, mit denen Sie das Potenzial Ihres Geschäfts einschätzen können. Daraus abgeleitet entsteht eine Strategie, die Sie speziell für Ihren Bedarf (stationär oder online) anwenden können. Dafür betrachten Sie Ihre:

  • Strengths (Stärken)
  • Weaknesses (Schwächen)
  • Opportunities (Chancen)
  • Threats (Risiken)

Die Idee klingt simpel. Für Sie als Händler ist die Methode aber eine effektive Möglichkeit, Ihren eigenen Laden sowie Ihren dazugehörigen Onlineauftritt einzuschätzen. Vor Ihrem Einstieg in den E-Commerce bieten diese Punkte gleichzeitig einen Leitfaden, um sich wirkungsvoll im Onlinehandel zu positionieren. Wollen Sie sich im Onlinehandel weiterentwickeln und neue Plattformen wie Social Media und Marktplätze (wie etwa Amazon und eBay) mit einbinden? Auch dann können Sie mit SWOT die entsprechenden Szenarien durchspielen. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihr Business und das Ihrer Mitbewerber richtig analysieren.

Was sind Ihre Stärken und Schwächen?

Das klingt zunächst wie eine Frage aus einem Bewerbungsgespräch. Bei den Stärken und Schwächen geht es vor allem um interne Aspekte Ihres Ladengeschäfts und Ihrer Website. Keine Rolle spielen hierbei externe Faktoren wie etwa Ihr Kundenumfeld, die Lage Ihres Geschäfts oder Ähnliches.

Betrachten Sie die aktuelle Situation: Wie viel Fachwissen bringt Ihr Team mit? Was sind Ihre persönlichen Hintergründe und wie setzen Sie sie ein? Welche Möglichkeiten bietet Ihre Website für Interessenten und Kunden?

Welche Chancen und Risiken gibt es?

Die externen Faktoren, Chancen und Risiken, beschäftigen sich dagegen mit den Aspekten, die Sie selbst nicht beeinflussen können. Welche Konkurrenz gibt es auf dem Markt, sowohl online als auch offline? Welchen Vorsprung haben diese Händler? Welche Entwicklungen und Trends gibt es in Ihrer Branche? Hier können Sie vielleicht schon deutliche Tendenzen entdecken.

Sie können sich die Fragen auch angeordnet auf einem Zeitstrahl vorstellen. Die Stärken und Schwächen beschäftigen sich mit dem jetzigen Zustand. Mit der Frage nach Chancen und Risiken versuchen Sie, die Zukunftsperspektiven Ihres Geschäfts zu analysieren.

Checkliste: So gehen Sie Ihre SWOT-Analyse Schritt für Schritt an

Bevor Sie mit einer SWOT-Analyse starten, beachten Sie folgende Punkte:

  • Erforschen Sie das Umfeld: Als vielbeschäftigter Ladenbesitzer fehlt Ihnen vielleicht die Zeit, eine ausführliche Umweltanalyse zu erstellen. Doch um wichtige externe Faktoren zu diskutieren, sollten Sie sich gründlich mit der Konkurrenz und Ihrer Branche beschäftigen.
  • Fragen Sie Bekannte oder Mitarbeiter: Je mehr Ideen, desto besser. Um einen genauen Eindruck Ihrer SWOTs zu bekommen, bieten sich auch die Beobachtungen von Bekannten an, die Ihre Produkte, Ihr Ladengeschäft und Ihren Shop schon kennen. Vielleicht haben Sie auch Stammkunden, auf die Sie zugehen und nach ihrer Meinung fragen können. Wenn Sie bereits eine Plattform besitzen, auf der Sie Kundenbewertungen einsehen können, beziehen Sie auch diese Eindrücke mit in Ihre Analyse ein.

Die ersten Schritte in der Analyse:

  1. Brainstorming zu Ihren SWOTs: Unten finden Sie unseren Fragenkatalog. Vielleicht haben Sie schon erste Gedanken zu Ihren SWOTs. Setzen Sie dort an und machen Sie ein erstes Brainstorming, um alle Ihre Gedanken festzuhalten. Mehr ist mehr! Scheuen Sie nicht vor langen Listen, im Ernstfall können Sie immer noch unwichtige Punkte löschen. In jedem Fall gilt: Seien Sie fair und ehrlich zu sich selbst. Nicht erkannte Schwächen werden Ihnen keinen Lösungsweg aufzeigen. Nutzen Sie stattdessen die Chance, mit SWOT eine neue Strategie zu entwickeln, die Sie langfristig weiterbringt.
  2. Gönnen Sie sich eine Pause: Oft fallen Ihnen manche Punkte im Laufe der nächsten Tage auf, oder Sie stolpern bei bestimmten Prozessen im Ladengeschäft darüber. Notieren Sie auch diese Faktoren!
  3. Leiten Sie Ihre Strategie ab: Wenn Sie glauben, alle Ihre SWOTs ausführlich formuliert zu haben, überlegen Sie sich eine Strategie dazu. Wie können Sie Stärken und Chancen hervorheben und nutzen? Wie können Sie den Schwächen und Risiken entgegenwirken? Was sich zunächst wie ein theoretisches Konstrukt anhört, ist manchmal leichter umzusetzen, als man denkt. Stellen Sie sich zeitlich terminierte Ziele vor, die Sie anhand dieser Punkte ableiten. Die Strategie können Sie mit jedem Punkt von SWOT verknüpfen:
    • Stärken und Chancen: Heben Sie Ihre Stärken hervor, um Ihre Chancen zu maximieren
    • Stärken und Risiken: Nutzen Sie Stärken, um die Risiken zu begrenzen oder aufzuheben
    • Schwächen und Chancen: Verkleinern Sie Schwächen, um Ihre Chancen zu vergrößern
    • Schwächen und Risiken: Reduzieren Sie Schwächen, um die Risiken zu verringern

Fangen Sie klein an, um sich an Ihre neue Strategie zu gewöhnen. Ein Beispiel: Sie erhalten besonders viele Nachfragen zu einem bestimmten Produkt, die Sie in Ihrem Tagesgeschäft behindern. Passen Sie die Produktbeschreibung hinsichtlich dieser Nachfragen an! Verringern sich die Nachfragen, konnten Sie einer Schwäche erfolgreich entgegenwirken.

  1. Aktualisieren Sie Ihre SWOTs. Ihre SWOTs sind Faktoren, die stets im Wandel sind. Das hängt sowohl von Ihnen, Ihrer Strategie als auch der Umwelt ab. Nehmen Sie sich deshalb die Zeit, Ihre SWOTs wiederholt anzupassen, um Ihre Strategie zu aktualisieren.

Fragen für Ihre SWOT-Analyse

Nutzen Sie unsere Fragenvorlage, um Ihre SWOTs ganz einfach herauszufiltern. Wir empfehlen Ihnen, sich Ihre Gedanken in Stichpunkten zu notieren.

Stärken

  • Was sind die Vorteile Ihrer Produkte?
  • Bieten Sie Produkte an, die es in keinem anderen Shop gibt?
  • Welches Produkt ist besonders gewinnbringend?
  • Was zeichnet Sie persönlich als Geschäftsinhaber aus?
  • Was bringen Sie als Geschäftsinhaber für Fachwissen mit?
  • Welches positive Feedback bekommen Sie von Kunden?
  • Hat Ihr Laden in Ihrem Umfeld einen guten Ruf?
  • Haben Sie bereits eine Website?
  • Was bringen Sie an Erfahrung in Ihrem Geschäftsgebiet mit?
  • Was macht Ihr Ladengeschäft so besonders?
  • Besitzen Sie bereits Kontakte, die Ihnen für Ihr Geschäft weitergeholfen haben?
  • Haben Sie bereits Erfahrungen im Onlinehandel gesammelt?
  • Welche Hürden haben Sie mit Ihrem Ladengeschäft bereits bewältigt?
  • Wo können Sie sparen, um Ihren Gewinn zu maximieren?

Schwächen

  • Was sind Dinge, die Sie weniger gut machen als andere?
  • Gibt es etwas, das Sie an Ihrem Laden stört?
  • Haben Käufer schon einmal etwas Negatives angemerkt?
  • Wo verlieren Sie Geld?
  • Wo fehlen Ihnen Ressourcen?
  • Haben Sie in manchen Bereichen wenig Erfahrung?
  • Haben Sie schon einmal gravierende Fehler gemacht?
  • Haben Sie Ertragsschwierigkeiten bei bestimmten Produkten?
  • Fehlen Ihrem Personal Kenntnisse?
  • Hat Ihre Kundschaft Interessen, die Sie mit Ihrem Ladengeschäft nicht bedienen konnten?
  • Waren manche Produktbeschreibungen für die Kunden unklar?

Chancen

  • Welche Kundenbedürfnisse könnten Sie in Zukunft bedienen?
  • Welche Stärken sehen Sie in einer Onlinepräsenz für Ihr Geschäft?
  • Haben Sie die Möglichkeit, Ihre Ware weltweit zu vertreiben?
  • Welche externen Ressourcen können Sie nutzen, um auf die Wünsche der Käufer zu reagieren?
  • Welche Ziele können Sie in naher Zukunft erreichen?
  • Welche Nachteile haben Konkurrenten aus ihrer Branche Ihnen gegenüber?
  • Welche Trends gibt es in Ihrem Markt?
  • Wie können Sie sich zukünftige Entwicklungen zunutze machen?
  • Haben Sie die Möglichkeit, einen neuen Adressatenkreis mit anzusprechen, zum Beispiel eine andere Altersgruppe?

Risiken

  • Durch welche Aspekte ist Ihre Branche potenziell bedroht?
  • Welche Entwicklungen könnten Ihrem Geschäft gefährlich werden?
  • Was für Risiken sehen Sie persönlich in den nächsten drei Jahren?
  • Welchen Vorsprung hat Ihre Konkurrenz?
  • Haben Sie Produkte, die nur für eine kurze Zeitspanne verkauft werden, zum Beispiel Trendprodukte oder Saisonprodukte?
  • Sind Sie an andere Firmen gebunden, zum Beispiel an einen Zulieferer?
  • Kennen Sie Firmen in Ihrem unmittelbaren Umfeld, die bald in Ihre Branche einsteigen?
  • Welcher Ihrer Konkurrenten dominiert auf dem Markt?
  • Aus welchen Gründen ist Ihr Absatz nicht größer?

So holen Sie das Maximum aus Ihrer SWOT-Analyse

Haben Sie erst einmal einen tieferen Eindruck dieser vier Blickwinkel gewonnen, können Sie Ihre Umgebung und Ihre Position im Markt besser einschätzen. Wagen Sie auch einen Blick über den Tellerrand, um Vorteile und Nachteile Ihres stationären Geschäfts zu erkennen, denen Sie vielleicht noch nicht so viel Aufmerksamkeit geschenkt haben. Ganz wichtig ist: Seien Sie nicht frustriert, wenn Sie Schwächen und Risiken entdecken. Die SWOT-Analyse dient dazu, gerade diesen vermeintlich negativen Punkten entgegenzuwirken.

Oft hilft eine gut durchdachte Onlinepräsenz dabei, die Schwächen des stationären Handels auszugleichen.“. Das kann schon ein Eintrag bei Google My Business oder eine eigene Website sein. Auch, wenn Sie Ihren Onlineshop eröffnen möchten, ist die SWOT-Analyse eine gute Möglichkeit, Ihre Strategie zu überdenken und zu optimieren. Die wichtigsten Tipps für den Start in den Onlinehandel haben wir hier für Sie zusammengefasst.

Wir hoffen, dass wir Ihnen in diesem Artikel die SWOT-Analyse näherbringen konnten und Sie vielleicht schon eigene Ideen für Ihre neue Strategie haben. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg mit Ihren Plänen im Online- und Offlinebusiness!